Max Payne - Review
von Brice on Nov 23, 2008
| Titel | Inhalt |
|---|---|
| Film: | Max Payne |
| Regisseur: | John Moore |
| Veröffentlichung: | 23 October 2008 (Germany) / Andere Länder |
| Genre: | Action | Crime | Drama | Thriller |
| Schauspieler: | Mark Wahlberg, Mila Kunis, Beau Bridges, Ludacris, Donal Logue … |
| Poster: | Nicht vorhanden |

+ Optik des Spiels sehr gut rübergebracht
+ gelungenes Casting der Charaktere
+ Action ebenfalls Spielnah, coole Bullettime Szene

- Von der Story nur die Grundidee übernommen
- vor allem in den ersten 45 Minuten viel zu wenig Action, dafür eine
- ideenlose und vorhersehbare “neue” Cop Story
Die Vorzeichen für die Videospielverfilmung von Max Payne standen mehr als gut, Mark Wahlberg schien einen guten Max Payne abgeben zu können und hatte zudem ordentlich Actionfilmerfahrung. Als Regisseur setzte man John Moore auf den Stuhl, der bereits mit dem Remake von der Flug des Phoenix inhaltlich und optisch einen guten Job machte. Als dann der erste Trailer erschien durften Fans hoffen das es sich um eine gelungene Adaption des Spiels handeln würde. Nach dem Film waren dann alle Hoffnungen umsonst und man fragt sich, wie es Hollywood hinbekommen hat das ganze so zu verbocken.
Zusprechen muss man den Machern des Films das Sie sich scheinbar mit dem Spiel beschäftigt haben (Grüße hier an Herrn Boll). Die Optik sieht dem Spiel sehr ähnlich. Ständig wehen Schneeflocken durchs Bild, es herrscht größtenteils eine düstere Stimmung, viele Orte des Spiels kommen vor und wurden gelungen umgesetzt und nicht wenige Einstellungen könnte man direkt als Einzelbild ins Spiel importieren, sehen sie doch nach dem düsteren Stil der Grafic Novel Zwischensequenzen aus. Gleiches gilt für die, vor allem Anfangs, sehr rar gesähte Action. So gibt es zwar nur eine, aber dafür sehr gelungene Bullettime Szene die man im Spiel oftmals sehr ähnlich erleben konnte. Setzt ansonsten eine Zeitlupe ein, so erklingt auch das bekannte Herzschlagen. Bis hierhin haben die Macher also alles richtig gemacht, aber dann kamen wohl die Drehbuchautoren auf den Plan. Dieses haben dann die optimale Storyvorlage des Spiels genommen und davon vielleicht 10 % in den Film gebracht. Der Ablauf ist ein komplett anderer und das alles in einer Nacht geschieht haben die Autoren wohl auch übersehen. So verliert der Film die ganze Spannung die während des Spiels entsteht als Payne nach und nach ein Puzzleteil Teil mehr aufdeckt und hinter die Verschwörung kommt. Im Film hingegen fällt Payne dann ein Videoband in die Hand was mal schnell alles erklärt. So bleibt einem auch nicht erspart das natürlich vieles geändert, oder weggelassen wurde. So fehlen z.B. auch die mysteriösen Anrufe von Alfred Wooden die Payne immer wieder die Nacht durch enthält. Da hilft es auch nicht das die Schauspieler zwar Ihren Spielvorbildern sehr ähnlich sehen, aber z.B. Mark Wahlberg gar nicht die Möglichkeit bekommt den Charakter Max Payne so wie im Spiel darzustellen. Warum auch eine bereits Kinofertige, spannende, düstere Thriller Story übernehmen?
Selbst für Leute die das Spiel nicht kennen wird die Geschichte kaum fesselen können, zu vorhersehbar, zu wenig originelles. Da kann auch die gelungene Optik und die zwar schicke, aber dünn gesäte Action nicht mehr viel retten. Schade, schade, schade.
4 / 10.









Da ich das Spiel leider kaum gespielt habe, kann zu dem Vergleich nichts sagen.
ich weiß aber, dass Max Payne mehr oder weniger ein Ballerspiel ist und das hat mir hier auch gefehlt.
Viel zu wenig Aktion und auch, wenn die Bullet Time nach Matrix nen bisschen ausgelutscht ist, war dies doch ein wesentliches Feature des Spiels. Hätte hier auch ruhig mehr sein dürfen
5/10Punkte
Gruß
Connor
[...] 3. Max Payne (PC) Wieder so ein Titel der eine schöne Story bietet und dazu ein düsteres Setting. Zudem führte der Titel die Bullettime ein, was wirklich ein tolles Element war und ist. Wie man ein Videospiel möglichst nicht ins Kino bringen sollte zeigte übrigens der Film dazu. Mehr dazu hier. [...]