« Max Payne - Review
Wunschzettel »


Speed Racer - Review

von Brice on Nov 27, 2008


Infos Inhalt
Film: Speed Racer
Regisseure: Andy Wachowski
Larry Wachowski
Veröffentlichung: 8 May 2008 (Germany) / Andere Länder
Genre: Action | Family | Sport
Lauflänge: 135
Schauspieler: Emile Hirsch, Nicholas Elia, Christina Ricci, John Goodman, Melissa Holroyd
Poster: Speed Racer
Speed Racer

Die beiden Wachowski Brüder, für nichts geringers als die Matrix Triologie verantwortlich, sind 5 Jahre nach Neo & Co wieder zurück im Geschäft. Wer jetzt glaubt ein neues Science Fiction Spektakel nimmt seinen Lauf der liegt deutlich daneben und das is eigentlich auch gut so. Eine Film ähnlich, oder in der Art von Matrix hätte sicherlich auch seine Fans gefunden, aber in der Zeit von ewigen Remakes und Fortsetzungen schadet etwas frischer Wind mit Sicherheit nicht.
Speed Racer erzählt die Geschichte um einen jungen, aufstrebenden Rennfahrer, der heißt wie der Film, oder warscheinlich umgekehrt. Im Team seines Vaters sorgt er in der Rennszene durch eine Erfolge ordentlich für Wirbel, merkt aber bald das es schon lange nicht mehr nur um den Rennsport geht, sondern vielmehr um Geld und Einfluss der großen Konzerne und Ihrer Rennteams. So kommt es, dass Speed Racers großes Ziel, der Gran Prix am Ende der Saison, schon bald in weite Ferne rückt.
Klingt erstmal nicht besonders neu und ist es im Grunde auch nicht, wird aber gut erzählt und wirft in den richtigen Momenten ein wenig Ernsthaftigkeit ein . Als Innovativ kann man die abgefahrene Optik bezeichnen, die sich mit “bunt” noch nicht ganz treffend beschreiben lässt. Realverflimung trifft auf Comic und Anime-Look, dazu natürlich noch ordentlich Computereffekte und Animationen. Die Charaktere sind passend nicht weniger überdreht. Das wirkt natürlich besonders geeigent für Kinder, aber auch Erwachsene werden sich durchaus amüsieren können. Dafür sorgt die bereits erwähnte, unterhaltsame Story, sowie die Action während und Abeits der Rennen. Hier erkennt man dann auch unter der blinkenden Fassade das die Jungs mal Matrix gemacht haben, denn die eingestreuten Kung Fu Szenen sind ähnlich choreographiert. Die Rennen selbst finden auf futuristischen Rennstrecken mit den passenden Autos und Fahrmanövern statt. Wer vielleicht schonmal diverse “Future Racer” PC und Konsolen Siele gesehen, oder gespielt hat (F-Zero, Extreme G, Wipe Out) wird sich an diese während des Films erinnern. Unter den durchaus namenhaften Schauspielern kann vor allem John Goodman mal wieder Sympathien einheimsen und Lost Fans dürfen sich über einen weiteren Filmauftritt von Mathew Fox freuen. Erwähnenswert, dass auch zwei deutsche mit von der Partie sind (und nur einer davon ist ein Böser :D).

Wer Ansprüche an Realismus stellt ist bei diesem Film in allen Punkten falsch, ebenfalls sollte man sich mit der schrillen Optik anfreunden können. Tut man dies unterhält Speed Racer gute zwei Stunden lang sehr gut, sowohl mit Action, Story und Präsentation. 7,5 / 10

Kommentar schreiben

Comment