Bangkok Dangerous Review
von Brice on Jan 16, 2009
Profikiller Joe (Nicolas Cage) verschlägt es für vier Aufträge nach Bangkok, danach will er seinen “Job” an den Nagel hängen. Hilfe findet er in Kong, einem jungen Thailänder der für Ihn ein paar Botengänge erledigt. Wie das dann immer so ist lernt Joe erst eine Frau kennen, dann wird sein Handlanger zum Freund und schließlich erledigt er seinen Auftrag nicht. Das mögen die Bösen aber gar nicht
| Infos | Inhalt |
|---|---|
| Film: | Bangkok Dangerous |
| Regisseure: | Oxide Pang Chun Danny Pang |
| Veröffentlichung: | 5 September 2008 (USA) / Andere Länder |
| Genre: | Action | Crime | Thriller |
| Lauflänge: | 99 |
| Schauspieler: | Nicolas Cage, Shahkrit Yamnarm, Charlie Yeung, Panward Hemmanee, Nirattisai Kaljaruek … |
| Poster: |
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Festes Gesetz in Asien, wenn du einen Actionfilm drehst dann is die Hauptfigur entweder Cop, oder Killer. Wenige, wenige Ausnahmen sind vorhanden, Bangkok Dangerous ist keine davon. Vielmehr das Remake der beiden Regisseure, die auch schon für das Original zuständig waren. Das ist in Mode, trifft aber eher auf das Horrorgenre zu und das dann meistens nicht mehr alles in Asien staffindet, sondern in Amerika. Hier nicht so, wäre bei dem Filmtitel auch eher ungünstig gewesen, wobei man ihn eigentlich leicht ein New York Dangerous hätte ändern können. Im Grunde bleibt somit alles beim alten nur das jetzt Hollywoodgröße Nicolas Cage die Hauptrolle übernommen hat, alle anderen Rollen sind nach wie vor, thailändisch, asiatisch besetzt. Von der Story sollte man nichts großes Erwarten, sie unterhält, versucht sogar ein wenig Tiefgang aufzubauen was die Liebesgeschichte und den Charakter Joe angeht, ist aber unter dem Strich irgendwie auch doch wieder das übliche. Warscheinlich hätte ja eine Überraschung im Finale, oder ähnliches durchaus gut getan. Ist man ehrlich geht es vorrangig jedoch um die Action und die Inzenierung. Die ist gelungen, in beiden Punkten. Bangkok macht sich vor allem bei Nacht sehr schick und die Regiebrüder Pang verzichten auf endlose Zeitlupen, oder Wackelkamera. Dafür gibt es gute Schnitte und Einstellungen, so dass die Optik doch schick ausfällt. Actiontechnisch solide, teilweise typisch asiatisch, aber auch nicht überladen. Vielleicht hätte das Ende sogar nochmal etwas “fetter” ausfallen dürfen. Passend zu allem immer der gelunge Soundtrack, über den sich auch die Heimkinoanlage freuen dürfte. Komponist Brian Tyler ist schon länger kein unbekannter mehr, so ist und war er u.a. zuständig für die Soundtracks zu Constantine, Eagle Eye, John Rambo, sowie die kommenden Fast & Furious und Dragonball. Nicolas Cage spielt gewohnt gut, wobei das Drehbuch jetzt auch keine Glanzleistung verlangt, aber als Killer mit dem schwermütigen Blick kommt er gut rüber. Dennoch ist er ganz klar der Aufhänger warum sich der ein, oder andere den Film ansehen wird und es sich letztendlich auch lohnt.
Somit bleibt Bangkok Dangerous ein handwerklich sehr gelungener Actionfilm mit üblicher Asienactionstory, da hätte doch mal etwas frischer Wind gut getan. Dafür spielt dann Nicolas Cage mit, der zusammen mit der Inszenierung dafür sorgt das man sich den Film ruhigen Gewissens ansehen kann, ohne danach zwar vor Begeisterung auszubrechen, aber auch ohne enttäuscht zu sein. 6,5 / 10.









