HDworld Magazin
von Brice am Feb 12, 2009
Neben den klassischen Webseiten mit ihren Berichten und News etc., gibt es auch immer wieder mal Leute die sich die Mühe machen ein richtiges Magazin in PDF Form zu veröffentlichen. Ich bin auf ein sehr gelungenes gestoßen, das es auch durchauswert ist mal ausgedruckt zu werden.
Das kostenlose HDworld Magazin beschäftigt sich mit allem was der High Definition Fan so braucht, sprich Filme, Games und Hardware.
Bangkok Dangerous Review
von Brice am Jan 16, 2009
Profikiller Joe (Nicolas Cage) verschlägt es für vier Aufträge nach Bangkok, danach will er seinen “Job” an den Nagel hängen. Hilfe findet er in Kong, einem jungen Thailänder der für Ihn ein paar Botengänge erledigt. Wie das dann immer so ist lernt Joe erst eine Frau kennen, dann wird sein Handlanger zum Freund und schließlich erledigt er seinen Auftrag nicht. Das mögen die Bösen aber gar nicht
| Infos | Inhalt |
|---|---|
| Film: | Bangkok Dangerous |
| Regisseure: | Oxide Pang Chun Danny Pang |
| Veröffentlichung: | 5 September 2008 (USA) / Andere Länder |
| Genre: | Action | Crime | Thriller |
| Lauflänge: | 99 |
| Schauspieler: | Nicolas Cage, Shahkrit Yamnarm, Charlie Yeung, Panward Hemmanee, Nirattisai Kaljaruek … |
| Poster: |
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Festes Gesetz in Asien, wenn du einen Actionfilm drehst dann is die Hauptfigur entweder Cop, oder Killer. Wenige, wenige Ausnahmen sind vorhanden, Bangkok Dangerous ist keine davon. Vielmehr das Remake der beiden Regisseure, die auch schon für das Original zuständig waren. Das ist in Mode, trifft aber eher auf das Horrorgenre zu und das dann meistens nicht mehr alles in Asien staffindet, sondern in Amerika. Hier nicht so, wäre bei dem Filmtitel auch eher ungünstig gewesen, wobei man ihn eigentlich leicht ein New York Dangerous hätte ändern können. Im Grunde bleibt somit alles beim alten nur das jetzt Hollywoodgröße Nicolas Cage die Hauptrolle übernommen hat, alle anderen Rollen sind nach wie vor, thailändisch, asiatisch besetzt. Von der Story sollte man nichts großes Erwarten, sie unterhält, versucht sogar ein wenig Tiefgang aufzubauen was die Liebesgeschichte und den Charakter Joe angeht, ist aber unter dem Strich irgendwie auch doch wieder das übliche. Warscheinlich hätte ja eine Überraschung im Finale, oder ähnliches durchaus gut getan. Ist man ehrlich geht es vorrangig jedoch um die Action und die Inzenierung. Die ist gelungen, in beiden Punkten. Bangkok macht sich vor allem bei Nacht sehr schick und die Regiebrüder Pang verzichten auf endlose Zeitlupen, oder Wackelkamera. Dafür gibt es gute Schnitte und Einstellungen, so dass die Optik doch schick ausfällt. Actiontechnisch solide, teilweise typisch asiatisch, aber auch nicht überladen. Vielleicht hätte das Ende sogar nochmal etwas “fetter” ausfallen dürfen. Passend zu allem immer der gelunge Soundtrack, über den sich auch die Heimkinoanlage freuen dürfte. Komponist Brian Tyler ist schon länger kein unbekannter mehr, so ist und war er u.a. zuständig für die Soundtracks zu Constantine, Eagle Eye, John Rambo, sowie die kommenden Fast & Furious und Dragonball. Nicolas Cage spielt gewohnt gut, wobei das Drehbuch jetzt auch keine Glanzleistung verlangt, aber als Killer mit dem schwermütigen Blick kommt er gut rüber. Dennoch ist er ganz klar der Aufhänger warum sich der ein, oder andere den Film ansehen wird und es sich letztendlich auch lohnt.
Somit bleibt Bangkok Dangerous ein handwerklich sehr gelungener Actionfilm mit üblicher Asienactionstory, da hätte doch mal etwas frischer Wind gut getan. Dafür spielt dann Nicolas Cage mit, der zusammen mit der Inszenierung dafür sorgt das man sich den Film ruhigen Gewissens ansehen kann, ohne danach zwar vor Begeisterung auszubrechen, aber auch ohne enttäuscht zu sein. 6,5 / 10.
The 5th Commandment Review
von Brice am Dez 19, 2008
| Infos | Inhalt |
|---|---|
| Film: | The Fifth Commandment |
| Regisseur: | Jesse V. Johnson |
| Autor: | Rick Yune (writer) |
| Veröffentlichung: | 18 September 2008 (Germany) / Andere Länder |
| Genre: | Action | Comedy | Crime | Drama | Thriller |
| Schauspieler: | Rick Yune, Keith David, Bokeem Woodbine, Dania Ramirez, Roger Yuan … |
| Poster: | Nicht vorhanden |
The 5th Commandment sah im Trailer schon noch einem guten Actionfilm aus und das ist der Film letztlich auch. Auch wenn es erst der zweite Film von Regisseur Jesse V. Johnson ist macht er einen wirklich guten Job und überzeugt mit einer grobkörnige Optik und vielen gelungenen Einstellungen. Großes Plus vor allem das der Film absolut nicht billig rüberkommt, auch wenn es sich um ein B-Movie Budget handelt. Das ist zum einen den abwechslungsreichen Drehorten zu verdanken, aber auch der Tatsache das man das Budget scheinbar ordentlich eingesetzt hat und halt einen Regisseur der weiss was er tut und nicht versucht mit irgendwelchen billigen Filterffekten bei großen Blockbustern abzugucken. Action gibts auf jeden Fall ne ordentliche Portion und von Shoutouts, über Verfolgungsjagden und Explosionen, bis hin zu Nahkämpfen ist alles dabei was den Fan freut. Da spielt sicherlich auch die Erfahrung Johnsons als Stuntman bei Großproduktionen wie MI:3, Terminator 3, oder Krieg der Welten eine Rolle. Bei der Story gibt es dann Abstriche, wie zu erwarten. Die Grundidee ist solide, aber die Idee vom Profikiller der auf einmal sein Gewissen entdeckt alles andere als neu, aber eigentlich ganz gut rübergebracht. Der Teufel steckt hier im Detail, auch wenn man sicherlich nicht so genau hingucken sollte bei dieser Art von Film, aber so sind manche Dialoge schon etwas stumpf und können sich nicht so richtig entscheiden ob es jetzt lieber cool, oder doch etwas dramatischer sein soll. Abgesehen davon sind die Schauspieler ordentlich bemüht, wobei vor allem Keith David und Dania Ramirez gefallen. Letztere erinnert allerdings stark an eine bekannte Ex-Frau von Ben Affleck. Rick Yune hingegen wirkt irgendwie abseits der Actionszenen nicht ganz so souverän und cool wie er es vielleicht sein müsste.
Insgesamt ist The 5th Commandment eine ziemlich runde Sache für Actionfans. Definitiv einer der besten B-Movies (wobei das eigentlich nur für das Budget gilt) des Jahres, den man sich ruhigen Gewissens angucken kann um Spass zu haben
7 / 10
Hier nochmal der Link zu meinem älteren Post mit deutschem Trailer: Link
Rescue Dawn …
von Brice am Dez 18, 2008
… gibt es seit heute in der Videothek. Wurde auch echt mal Zeit (US-Release war 2006). Wobei das der Film bei der Besetzung, einem IMDB Rating von 7.6 und einem echt guten Trailer nicht ins Kino kommt ist dann vielleicht auch wieder eine Warnung?

The Asylum
von Brice am Dez 11, 2008
Da ich auch hin und wieder ein Auge auf den B-Movie Markt werfe ist mir schon vor längerer Zeit eine Produktionsfirma aufgefallen die einfach jetzt mal eine Erwähnung wert ist. Die Rede ist von The Asylum die sich unter anderem durch “Blockbuster” wie 100 Million BC, Snakes on a Train, Sunday School Musical, Alien vs. Hunter, I Am Omega, Pirates of Treasure Island oder meinen persönlichen Hit Transmorphers einen Namen gemacht haben. Wer jetzt richtig aufgepasst hat merkt verblüffende Ähnlichkeit zu anderen Blockbustern, soll auch so sein. Mit lockerer Dreistigkeit dreht Asylum einfach von vielen A-Movies, Ihren eigenen B-Movie. Das ist irgendwie so doof, das es schon wieder Kult ist. Asylum nimmt sich dabei glaube ich selber alles andere als Ernst und tut auch gut daran. Ich muss mir auf jeden Fall mal aktuelle Hits wie The Day the Earth Stopped, oder Death Racers ansehen
Auf jeden Fall einen Besuch wert: www.theasylum.cc Vor allem die Filmposter sehen echt gut aus (kein Witz
).
Hier noch ein paar Trailer:
Transmorphers
I Am Omega
Da Vinci Treasure









