Killzone S.P.L. Review
von Brice am Dez 4, 2008
| Infos | Inhalt |
|---|---|
| Film: | Saat po long |
| Regisseur: | Wilson Yip |
| Veröffentlichung: | 18 November 2005 (Hong Kong) / Andere Länder |
| Genre: | Action | Crime | Drama | Thriller |
| Lauflänge: | Canada:97 (Toronto International Film Festival) | Hong Kong:93 | Hong Kong:93 (uncut version) | Argentina:97 |
| Schauspieler: | Donnie Yen, Simon Yam, Sammo Hung Kam-Bo, Jacky Wu, Kai Chi Liu … |
| Poster: | Nicht vorhanden |
Nachdem mir Flash Point doch sehr gut gefallen hatte, aber mir zu Ohren kam das Killzone (erschien vor Flash Point), der ebenfalls von den 2 “Y”, Yip und Yen ist, noch etwas besser wäre. Das kann ich so nicht ganz bestätigen. Man merkt definitiv die parallelen ziwschen den Filmen, sowohl in Optik auch als auch in Kampfszenen, wobei Killzone meistens bei Nacht spielt und Hongkong bei Nacht kommt immer gut. Die Story ist wieder, wie könnte es auch anders sein, Cops gegen Gangster. Der Gangster ist diesmal der moppelige Sammo Hung (Police Story, Martial Law), was grundsätzlich Sympathiepunkte zum Film beiträgt, wobei Hung der Bösewicht nicht so gut steht. Ansonsten geht es ordentlich zur Sache (FSK 18), die Kampfszenen sind natürlich wieder oberes Level, aber mir hat ein richtiger Shoutout gefehlt. Das Ende dann ist auf einmal vollkommen überraschend und irgendwie ziemlich hart, aber auch irgendwie wieder ein typisches Hongkong Film Ende. Da muss jeder selber entscheiden ob es Ihm gefällt. Alles in allem bietet Killzone das wofür Hongkong Action so beliebt ist, wurde aber durch Flash Point und vor allem dessen letzter halben Stunde deutlich überholt (da waren auch die Shoutouts dabei). Regisseur Yip scheint auf jeden Fall, zusammen mit Donnie Yen, Hongkongs erste Adresse geworden zu sein wenn es um ordentliche und gut inszenierte Action geht. Ich hoffe da kommt noch mehr davon, abseits der ganzen Epen und Thaischlägereien die sonst hier so rüberschwappen. 6 / 10
Trailer:
Passend dazu ist gestern meine Invisible Target DVD angekommen da bin ich mal gespannt ob der Flash Point noch vom Actionthron des Jahres stoßen kann.
Hier nochmal der Link zum Flash Point Review:
Speed Racer - Review
von Brice am Nov 27, 2008
| Infos | Inhalt |
|---|---|
| Film: | Speed Racer |
| Regisseure: | Andy Wachowski Larry Wachowski |
| Veröffentlichung: | 8 May 2008 (Germany) / Andere Länder |
| Genre: | Action | Family | Sport |
| Lauflänge: | 135 |
| Schauspieler: | Emile Hirsch, Nicholas Elia, Christina Ricci, John Goodman, Melissa Holroyd … |
| Poster: |
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Die beiden Wachowski Brüder, für nichts geringers als die Matrix Triologie verantwortlich, sind 5 Jahre nach Neo & Co wieder zurück im Geschäft. Wer jetzt glaubt ein neues Science Fiction Spektakel nimmt seinen Lauf der liegt deutlich daneben und das is eigentlich auch gut so. Eine Film ähnlich, oder in der Art von Matrix hätte sicherlich auch seine Fans gefunden, aber in der Zeit von ewigen Remakes und Fortsetzungen schadet etwas frischer Wind mit Sicherheit nicht.
Speed Racer erzählt die Geschichte um einen jungen, aufstrebenden Rennfahrer, der heißt wie der Film, oder warscheinlich umgekehrt. Im Team seines Vaters sorgt er in der Rennszene durch eine Erfolge ordentlich für Wirbel, merkt aber bald das es schon lange nicht mehr nur um den Rennsport geht, sondern vielmehr um Geld und Einfluss der großen Konzerne und Ihrer Rennteams. So kommt es, dass Speed Racers großes Ziel, der Gran Prix am Ende der Saison, schon bald in weite Ferne rückt.
Klingt erstmal nicht besonders neu und ist es im Grunde auch nicht, wird aber gut erzählt und wirft in den richtigen Momenten ein wenig Ernsthaftigkeit ein . Als Innovativ kann man die abgefahrene Optik bezeichnen, die sich mit “bunt” noch nicht ganz treffend beschreiben lässt. Realverflimung trifft auf Comic und Anime-Look, dazu natürlich noch ordentlich Computereffekte und Animationen. Die Charaktere sind passend nicht weniger überdreht. Das wirkt natürlich besonders geeigent für Kinder, aber auch Erwachsene werden sich durchaus amüsieren können. Dafür sorgt die bereits erwähnte, unterhaltsame Story, sowie die Action während und Abeits der Rennen. Hier erkennt man dann auch unter der blinkenden Fassade das die Jungs mal Matrix gemacht haben, denn die eingestreuten Kung Fu Szenen sind ähnlich choreographiert. Die Rennen selbst finden auf futuristischen Rennstrecken mit den passenden Autos und Fahrmanövern statt. Wer vielleicht schonmal diverse “Future Racer” PC und Konsolen Siele gesehen, oder gespielt hat (F-Zero, Extreme G, Wipe Out) wird sich an diese während des Films erinnern. Unter den durchaus namenhaften Schauspielern kann vor allem John Goodman mal wieder Sympathien einheimsen und Lost Fans dürfen sich über einen weiteren Filmauftritt von Mathew Fox freuen. Erwähnenswert, dass auch zwei deutsche mit von der Partie sind (und nur einer davon ist ein Böser :D).
Wer Ansprüche an Realismus stellt ist bei diesem Film in allen Punkten falsch, ebenfalls sollte man sich mit der schrillen Optik anfreunden können. Tut man dies unterhält Speed Racer gute zwei Stunden lang sehr gut, sowohl mit Action, Story und Präsentation. 7,5 / 10
Felon
von Brice am Nov 10, 2008
Familienvater Wade tötet einen nächtlichen Einbrecher mit einem Baseballschläger, bekommt aber keine Notwehr zugesprochen und muss daher in den Knast. Dort lernt Wade ein komplett anderes Leben kennen, die Insassen sind in Gangs unterteilt, bitter verfeindet und der Oberaufseher sadistisch veranlagt. Je länger Wade dort bleibt desto mehr verändert er sich um zu überleben und auch draussen läuft es für seine Familie alles andere als gut. Dann bekommt er den Einzelgänger Smith in die Zelle gesetzt der über ein dutzend Menschen getötet.
| Infos | Inhalt |
|---|---|
| Film: | Felon |
| Regisseur: | Ric Roman Waugh |
| Autor: | Ric Roman Waugh (written by) |
| Genre: | Crime | Drama |
| Lauflänge: | 104 |
| Schauspieler: | Stephen Dorff, Marisol Nichols, Vincent Miller, Anne Archer, Larnell Stovall … |
| Poster: |
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Felon ist einer dieser Filme der immer besser wird je länger er dauert. Anfangs noch ganz nett steigert er sich zu einem packendem Thriller-Drama. Grund dafür die realistische Darstellung des Strafvollzugs, die hier nicht wie z.B. in der TV Serie Prison Break auf lockere Abendunterhaltung getrimmt ist. Felon macht vielmehr deutlich wie das Gefängnisleben, sowohl Insassen als auch Angestellte veränderen kann. Vom schnulzigen Drama ist der Film dennoch weit weg und die Frage ob ein derartiger Strafvollzug sinnvoll ist beantwortet der Film einem nicht, zum Glück mag man sagen, vielmehr zeigt er das es ein zweischneidiges Schwert ist. Die Schauspieler um Stephen Dorff (Blade) und Val Kilmer (Heat, Spartan) und ebenfalls teilweise bekannte Gesichter aus Serien wie Lost, oder 24 und tragen einen guten Teil dazu bei, dass der Film sich von den sonstigen B-Action-DVD-Veröffentlichungen deutlich abhebt. Geheimtipp! 8 / 10
The Mutant Chronicles Review
von Brice am Nov 1, 2008
Die Menschheit wird mal wieder von Zombies/Mutanten heimgesucht. Ursache für die Mutationen ist eine seit Jahrhunderten verbrorgene Maschine die während eines Krieges aktiviert wurde. Alle Versuche sich gegen das Böse zu wehren schlagen fehl und so sieht man sich gezwungen die Erde aufzugeben und zum Mars zu flüchten. Einzig einige Gläubige unter Anführer Samuel sind noch von der Rettung der Erde überzeugt. Er rekrutiert eine Gruppe von Elitesoldaten und zieht los die Maschine zu zerstören.
| Infos | Inhalt |
|---|---|
| Film: | The Mutant Chronicles |
| Regisseur: | Simon Hunter |
| Veröffentlichung: | 2008 (USA) / Andere Länder |
| Genre: | Action | Adventure | Sci-Fi |
| Lauflänge: | 111 |
| Schauspieler: | Thomas Jane, Ron Perlman, Devon Aoki, Sean Pertwee, Benno Fürmann … |
| Poster: |
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Betrachtet man die Story des Films, so kann man durchaus davon sprechen das hier nicht die Leute mit den besten Ideen am Werk waren. Einzig die Tatsache das man diesmal durch eine Machine zum Mutanten wird ist ein wenig etwas neues. Eine nicht besonders innovative Grundidee muss aber kein Untergang sein, wenn man Sie denn vernüntigt präsentiert. Das tut Mutant Chronicles dann eigentlich auch. So präsentiert sich die Welt aus einer Mischung aus Zukunft und Übergang aus dem 19. ins 20. Jahrhundert, die von 4 großen Konzernen beherrscht wird, die alle miteinander im Krieg liegen. Das ganze wird vom Regisseur mit einigen Farbfiltern versehen und sieht dann schön endzeitlich aus. Auch die unterschiedlichen Schauplätze von einem offnen Kriegsfeld, über eine halbverlassene Stadt, bis hin zu einem düsterem Tunnelsystem und am Ende der riesigen Maschine wirken gelungen. Das ganze hat leider auch einen Haken, denn das den Machern nicht das ganz große Geld zur Verfügung stand wirkt sich dann teilweise in den Effekten aus. So ist es hin und wieder doch ziemlich offensichtlich das alle Kullisen wohl am PC entstanden sind und die Schauspieler sehen ab und an ebenfalls ziemlich eingesetzt aus. Ein Kompliment muss man dagegen Regisseur Simon Hunter machen, der den Film wirklich ansprechend Inszeniert und eine Menge gelungene Einstellungen und richtig ordentliche Actionszenen präsentiert. Grade zimperlich geht es auch nicht zu (zumindest in der Uncut Special Edition) was für diese Art von Film auch dazu gehört. Positiv für den Film sind auch die Schauspieler, so dass man schon von einem B-Movie mit Starbesetzung sprechen kann. Thomas Jane macht als harter Typ eine ziemlich gute Figur, ähnlich seinen Rollen in The Punisher und Deep Blue Sea. Ron Perlman hingegen wirkt ein wenig vergeudet, denn als eine Art Priester der die ganze Zeit den Weg aus einer alten Phrophezeiung liest wirkt er nur bedingt glaubwürdig. Besser hätte er warscheinlich als einer der Elitesoldaten in den Film gepasst. Devon Aoki übernimmt dann die Rolle der Frau im Team und kämpft sich auch ganz gelungen durch den Film, John Malkovich hat nur einen Kurzauftritt und der deutsche Benno Fürmann darf dann schön klischeemäßig in die Rolle eines an die Nazizeit erinnernden Soldaten schlüpfen. Grundsätzlich machen alle Schauspieler Ihre Sache recht gelungen, das Drehbuch hat aber auch genretypisch nicht die besten Dialoge.
Letzendlich sei noch anzumerken das der Film auf den Grundideen eines Pen & Paper Rollenspiels entstanden ist, das dann später noch ein PC Spiel und ein paar Comics nach sich zog.
The Mutant Chronicles kann man als professionellen Endzeit Science Fiction B-Movie bezeichnen, der aus seinen Mitteln wohl das maximale rausgeholt hat. Wäre das Budget ein wenig größer gewesen, so hätte man sich mit den Effekten noch ein wenig verbesseren und vielleicht die ein, oder andere Kulisse in echt entstehen lassen können. Dann wäre hier warscheinlich noch mehr drin gewesen. Aber auch so kann das Setting mit den abwechslungsreichen Schauplätzen eine gute Endzeitstimmung vermitteln und durchaus überzeugen. Die gelungene Regie, die guten Actionszenen, sowie die bekannten Schauspieler heben den Film dann deutlich an die Spitze der Direct to DVD Veröffentlichungen, die natürlich auch nicht ohne Schwächen auskommt. 6 / 10
Hier noch der Link zum Trailer aus meinem Beitrag von Oktober:
Mutant Chronicles Trailer
von Brice am Okt 17, 2008
Erscheint am 23.10 in der Videothek und eine Woche später dann auch im Verkauf. Aufpassen es erscheint wohl eine “normale” Version und eine Limited Edition die Uncut ist. Find sieht nach nem düsteren Science Fiction Actioner aus. Bin gespannt. Übrigens mal wieder eine Videospielverfilmung, wobei ich das Spiel nich kenne.











